wurde in Mühlberg an der Elbe geboren. Sein Weg zum Schwarzwaldmaler führte von der Schlosser- und Mechanikerlehre im väterlichen Betrieb in Mühlberg über das Studium an der Akademie in Berlin und an den Kunstschulen in Weimar und Karlsruhe nach Gutach, wo er 1888 das Ehrenbürgerrecht erhielt. Er gilt als einer der bedeutendsten Maler des Schwarzwaldgenres, war er doch einer von jenen, die dem Schwarzwald auf eine fruchtbringende Art und Weise verfallen waren. Er brachte dem Schwarzwald unersetzliche Dienste. Ein bedeutender Markstein im Leben des „zugereisten Künstlers“ stellt das Kennenlernen mit dem Pfarrer und Schriftsteller Heinrich Hansjakob dar. Zwischen den beiden entwickelte sich eine enge Freundschaft. Wohl nicht zuletzt deshalb, weil beide ihr Herz an den Schwarzwald verloren hatten und somit ein ihr Leben bestimmendes Interesse teilten. Gemeinsam machten sie sich für die Erhaltung und Pflege der Schwarzwaldkultur, für die Bewahrung von Gesittungen und Bräuchen und für den Schutz der charakteristischen Schwarzwaldarchitektur stark. Ausschließlich in den Dienst dieses Strebens stellte Hasemann seine Kunst. Wilhelm Hasemann starb im Alter von 63 Jahren.
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